Silke, #NoNIPT / Netzwerk gegen Selektion durch PND: „Viele Schwangere fühlen sich nicht gut beraten und berichten, dass sie eigentlich gar nicht wüssten, warum die Untersuchung gemacht wurde. Viele dachten, dass der NIPT zur Schwangerenvorsorge dazu gehört. Als es dann ein auffälliges Ergebnis gab, waren sie überrascht. Manche sagen, sie hätten die Untersuchung eigentlich gar nicht gewollt.
Ärztevertreter*innen sagen, es würde in der Praxis gut beraten, es gäbe strenge Regeln und Qualitätsanforderungen für die Beratung. Aber: Werden die immer umgesetzt?
Deshalb brauchen wir Studien zur Beratungspraxis z.B. zu folgenden Fragestellungen:
- Wie erleben Schwangere die Beratung?
- Wie beraten Ärzt*innen in der Schwangerenvorsorge?
- Welches Bild von Behinderung wird vermittelt?
- Ist die Beratung ergebnisoffen und wertfrei?
- Wird das Recht auf Nichtwissen gewahrt?
- Wo möchten Frauen beraten werden?
- Wessen Rat ist für die Entscheidung für die Inanspruchnahme eines NIPT ausschlaggebend?
Auch diese Fragen sollten in einem sozialwissenschaftlich fundierten, anonymisiert und in jedem Fall freiwilligen Monitoring erforscht werden. Deshalb Monitoring jetzt!“
Voraussichtlich am 24., 25. oder 26. Juni 2026 wird im Deutschen Bundestag über den fraktionsübergreifenden Antrag „Kassenzulassung des nicht-invasiven Pränataltests – Monitoring der Konsequenzen und Einrichtung eines Gremiums“ namentlich abgestimmt. Sprecht gerne eure Bundestagsabgeordneten auf dieses Thema an oder fragt sie nach Plätzen auf der Besuchertribüne, wenn ihr die namentliche Abstimmung vor Ort verfolgen möchtet.




















































































































