Jonte, #NoNIPT / Gen-ethisches Netzwerk e.V.: „Wir reden viel darüber, dass die AfD eine rassistische Partei ist, dass sie antifeministisch ist und queerfeindlich. Das alles stimmt und es ist wichtig, dass wir darüber sprechen. Aber die AfD ist auch eine in ihrem Kern extrem behindertenfeindliche Partei – das sehen wir seit Jahren in ihren Anfragen und in ihrer Hetze gegen Inklusion an Schulen. Das sehen wir ganz konkret auch in den aktuellen Landtagswahlprogrammen.
Wir konnten das aber auch in der Bundestagsdebatte um den Antrag für ein Monitoring des nicht-invasiven Pränataltests sehen. Der Feminismus sei „schuld“ am Down-Syndrom, die Frauen bekämen einfach zu spät Kinder. Das war die Botschaft des AfD Abgeordneten Sichert.
Diese Verknüpfung verschiedener Feindbilder ist typisch für die AfD und wir können dieser Normalisierung rechter Politik nur gemeinsam entgegentreten. Die AfD ist gegen den Antrag, weil er nicht in ihr bevölkerungspolitisches Konzept passt. Nicht weil ihr Schwangere am Herzen liegen.
Der Antrag für das Monitoring steht gegen alles, was die AfD will – auch gegen ihre Wissenschaftsfeindlichkeit. Wir wollen vernünftige Politik auf Grundlage belastbarer Daten. Wenn unser Feminismus inklusiv ist, dann dürfen wir das Monitoring nicht scheuen. Intersektionalität ist manchmal unbequem – aber alternativlos, wenn wir vorankommen wollen.“
Voraussichtlich am 25. Juni 2026 (15:10-15:45) wird im Deutschen Bundestag über den fraktionsübergreifenden Antrag „Kassenzulassung des nicht-invasiven Pränataltests – Monitoring der Konsequenzen und Einrichtung eines Gremiums“ namentlich abgestimmt. Sprecht gerne eure Bundestagsabgeordneten auf dieses Thema an oder fragt sie nach Plätzen auf der Besuchertribüne, wenn ihr die Abstimmung vor Ort verfolgen möchtet.




















































































































