Voraussichtlich am 24., 25. oder 26. Juni 2026 wird im Deutschen Bundestag über den fraktionsübergreifenden Antrag „Kassenzulassung des nicht-invasiven Pränataltests – Monitoring der Konsequenzen und Einrichtung eines Gremiums“ namentlich abgestimmt.
Wir haben Mitglieder des Bündnisses #NoNIPT gefragt, warum sie sich persönlich engagieren und wie sie die aktuelle Debatte rund um die Durchführung eines solchen Monitorings und die Einrichtung eines Expert*innengremiums erleben.
Jeffrey, #NoNIPT AG Monitoring: „Ich bin Vater eines jungen Mannes mit Down-Syndrom. Unter den Eltern, die ich kenne und die ebenfalls Kinder mit Down-Syndrom haben, war die seelische Belastung in ihren Gesichtern sichtbar, als die Kassenfinanzierung des NIPT durchging.
Unsere Kinder haben oft ohnehin schon das Gefühl, Menschen zweiter Klasse zu sein. Dass die Kassenfinanzierung sogar ohne eine ernsthafte Debatte im Bundestag durchging, war für viele von uns ein weiterer Schlag ins Gesicht.
Ich will diese Debatte. Unsere Gesellschaft braucht diese Debatte. Aber wir können sie nicht ernsthaft führen ohne Daten und Fakten. Genau deshalb brauchen wir ein Monitoring.
Ableismus darf nie akzeptabel sein. Manche Bundestagsabgeordnete täuschen sich, wenn sie meinen, dass die Kassenfinanzierung soziale Gerechtigkeit und Entscheidungsfreiheit fördert. Wer strukturelle Diskriminierung akzeptiert, in der Hoffnung, damit andere Formen struktureller Diskriminierung bekämpfen zu können, wird am Ende weder soziale Gerechtigkeit noch echte Entscheidungsfreiheit behalten können.“




















































































































