Am Mittwoch, den 09.09.2026 findet in der SPD-Fraktion eine interne Debatte zum Thema Monitoring statt. Denn es gibt Zweifel und offene Fragen.
Das Herumeiern mancher Bundestagsabgeordneter bei der Frage, ob sie sich denn nun für ein Monitoring einsetzen werden, macht uns fassungslos. Da ist die Rede von „individuellen Entscheidungen“, dem „verständlichen Wunsch nach einem gesunden Kind“ und dass es nicht vom Geldbeutel abhängen dürfe, ob das nächste Familienmitglied mit einem zusätzlichen Chromosom geboren wird.
In der Orientierungsdebatte 2019 und danach gab es reichlich Beteuerungen, dass der kassenfinanzierte NIPT nicht zu einer Reihenuntersuchung werden solle.
Wir stellen uns die Frage:
Warum haben die Abgeordneten solche Angst vor einem Monitoring? Ist es die Angst, dass sie nach der Datenerhebung nicht mehr weggucken können? Die Angst, dass die Zahlen zeigen, was laut Orientierungsdebatte unbedingt verhindert werden sollte: die Kassenfinanzierung führt zu einer Reihenuntersuchung auf das Down- Syndrom?
Nach wie vor meinen wir: Monitoring jetzt!
Damit noch im September über den Antrag angestimmt wird, müssen wir für den Endspurt alle aktiv werden! Schreibt Euren Bundestagsabgeordneten in den nächsten Tagen eine kurze E-Mail, ruft in ihren Wahlkreisbüros an, teilt unsere Instagram-Beiträge und markiert Eure Abgeordneten in den Kommentaren.
Setzen wir gemeinsam ein Zeichen: Wir sind da, wir schauen hin und wir lassen das Thema nicht verschwinden! Wir machen uns stark für eine vielfältige Gesellschaft und gegen eine Normalisierung von Pränataltests auf genetische Besonderheiten ohne Therapieoption!


























































































































