Die letzte Meinung in dieser Serie kommt von einem Selbstvertreter:
Arthur Hackenthal, #NoNIPT / PolTisch leicht:
„Vielfalt gehört zu unserer Gesellschaft.
Und ich finde, das gilt von Anfang an.
Seit 2022 gibt es den Bluttest auf Trisomie in der Schwangerschaft als Kassenleistung.
Schon damals war ich gegen diese Entscheidung.
Der pränatale Bluttest auf Trisomie ist diskriminierend für mich.
Er zeigt, dass die Gesellschaft mein Leben mit Trisomie 21 nicht lebenswert findet.
Die meisten Schwangerschaften werden nach der Diagnose Trisomie abgebrochen.
Und jetzt sieht es so aus, als ob der pränatale Bluttest viel häufiger benutzt wird als vorher geplant.
Wir haben darüber bei unserem politischen Stammtisch „PoliTisch leicht“ diskutiert.
Da müssen wir genauer hinsehen.
Wir wollen die genauen Zahlen wissen.
Wir fordern eine Überprüfung, ein Monitoring dieses Tests.
Denn Vielfalt gehört von Anfang an in unsere Gesellschaft.“
Am 25. Juni 2026 sollte der Deutsche Bundestag abstimmen:
Soll ein Monitoring gemacht werden oder nicht?
Die Abstimmung wurde verschoben.
Den neuen Termin kennen wir noch nicht.
Ihr möchtet bei der Abstimmung dabei sein?
Meldet euch, wenn ihr Karten für die Tribüne möchtet.
Man kann die Abstimmung auch im Internet ansehen:
https://www.bundestag.de/mediathek/live




















































































































