Wir hören immer wieder, dass
- die Selbstverständlichkeit des Angebots, einen NIPT zu machen, viele Schwangere verunsichert.
- nach auffälligem Testergebnis zur Abtreibung geraten wird.
- medizinische Beratungsgespräche häufig nicht die Angst vor einem Kind mit Down-Syndrom nehmen, sondern sie eher noch verstärken.
- der NIPT-Test gemacht wurde und Schwangere im Nachhinein sagen: „Ich weiß gar nicht mehr, wie es dazu kam. Eigentlich wollte ich das gar nicht!“
- die Befundmitteilung nicht persönlich erfolgt oder telefonisch in einem völlig unpassenden Moment.
- im Rahmen einer invasiven Abklärung eines auffälligen Testergebnisses ungefragt weitere Auffälligkeiten diagnostiziert wurden.
- …
Wir haben den Eindruck, dass es sich dabei nicht um tragische Einzelfälle handelt, bei denen die Beratung ausnahmsweise mal nicht gut war. Daher fordern wir, im Rahmen eines Monitorings der Folgen der Kassenzulassung des NIPT auch die empfundene Beratungsqualität zu untersuchen.
Im Mai möchten wir fünf Beratungs-Geschichten in anonymisierter Form veröffentlichen, um unserer Forderung vor der Abstimmung des Bundestages im Juni nochmals Nachdruck zu verleihen.
Wir freuen uns auf Eure Einsendungen! Sie müssen folgende Anforderungen erfüllen:
- Die Einsendung muss bis spätestens 26.04.2026 an folgende Adresse erfolgen:
- Das Erlebnis muss von euch selbst als Schwangere oder Partner*in erlebt worden sein.
- Das Erlebnis muss im Zusammenhang mit einem kassenfinanzierten NIPT stehen, darf sich also frühestens im Juli 2022 ereignet haben.
- Ihr stimmt einer anonymisierten Veröffentlichung auf unserer Homepage, Facebook, Instagram und ggf. gedruckten Medien zu.
- Der Text darf maximal 1.500 Zeichen (inkl. Leerzeichen) lang sein. Auch die Einsendung von Audiodateien ist möglich, falls ihr euch mit dem Schreiben schwertut.




























































































































