Die Kassenfinanzierung des NIPT dient NICHT der sozialen Gerechtigkeit.

hellgraues Rechteck mit dem Schriftzug „#NoNIPT – Kritikpunkt # 4“

Die Aussage, dass die Kassenfinanzierung des NIPT der sozialen Gerechtigkeit dienen würde, ist unehrlich. Die GKV findet nichts dabei, den gleichen Frauen die Kassenfinanzierung von medizinisch notwendigen Brillen oder Zahnersatz zu verweigern.

Diese Aussage impliziert, dass ein NIPT medizinisch sinnvoll sei und der Schwangeren oder dem werdenden Kind bei Nicht-Inanspruchnahme ein medizinischer Nachteil entstehen würde. Tatsächlich hat der NIPT keinen medizinischen Nutzen, weder für die Schwangere, noch für den Fötus.

Wir fordern eine Rückkehr der GKV zu ihrer eigentlichen Aufgabe gem. §1 SGB V:
„Die Krankenversicherung als Solidargemeinschaft hat die Aufgabe, die Gesundheit der Versicherten zu erhalten, wiederherzustellen oder ihren Gesundheitszustand zu bessern.“