Der Test wird KEINE riskanten Fruchtwasser-Untersuchungen verhindern.

hellgraues Rechteck mit dem Schriftzug „#NoNIPT – Kritikpunkt # 3“

Weil der NIPT kein diagnostischer Test ist, sondern eben ein Suchtest, ist er kein Ersatz für eine Fruchtwasseruntersuchung, auch wenn Anbieter und G-BA dies so behaupten.

Denn nach den Empfehlungen der medizinischen Fachgesellschaften müssen auffällige Testergebnisse immer durch eine invasive Diagnostik (Chorionzottenbiopsie/ Fruchtwasser-untersuchung) überprüft werden.

Ärztinnen und Ärzte befürchten jedoch, dass viele Schwangere nach einem positiven Testergebnis in Panik im Rahmen der 12-Wochen-Regelung abtreiben werden, ohne eine vorherige invasive Abklärung.

Wir fordern eine grundlegende Überprüfung der Kassenfinanzierung der gezielten selektiven Pränataldiagnostik, die mit keiner therapeutischen Handlungsoption verbunden ist. Diese ist mit der UN-BRK nicht vereinbar. Eine gezielte Pränataldiagnostik als Kassenleistung lehnen wir ab. Auch die Kassenfinanzierung von Amniozentese und Chorionzottenbiopsie gehört auf den Prüfstand.