Der Test unterstützt NICHT die Selbstbestimmung der Frau.

hellgraues Rechteck mit dem Schriftzug „#NoNIPT – Kritikpunkt # 5“

Wir meinen: Jede Frau hat das Recht, über ihren Körper selbst zu bestimmen und eine Schwangerschaft aus persönlichen Gründen abzubrechen.

Es ist aber etwas völlig anderes, wenn die Solidargemeinschaft der Krankenversicherten die Identifizierung von Föten mit Behinderung fördert und damit Schwangeren vermittelt, dass die vorgeburtliche Selektion aufgrund einer Behinderung gesellschaftlich erwünscht sei.

Wir fordern den Gesetzgeber auf, hier gesetzgeberisch tätig zu werden, und dafür zu sorgen, dass derartige Suchtests nicht in die „Mutterschafts-Richtlinien“ des G-BA aufgenommen werden.

Wir halten dies für dringend erforderlich angesichts weiterer Tests, die bereits in Erprobung sind und für die die Herstellerfirmen und Anbieter die Beantragung der Kassenzulassung bereits angekündigt haben.

Wir fordern den Gesetzgeber auf, den unhaltbaren Werbeversprechen der Anbieter zu ihren Tests Einhalt gebieten, mit denen sie werdenden Eltern „Gewissheit“, „Sicherheit“ oder gar direkt ein „gesundes Baby“ versprechen.