Der Test wird NICHT NUR im Ausnahmefall für Risiko-Schwangere bezahlt werden.

hellgraues Rechteck mit dem Schriftzug „#NoNIPT – Kritikpunkt # 1“

Der G-BA hat beschlossen, dass der Test auf die Trisomien 13, 18 und 21 von den Kassen finanziert werden soll. Und zwar ohne eine klare medizinische Indikation, allein um Schwangeren zu helfen, mit ihren „Ängsten“ besser umzugehen.

Der Test wird nicht einmal auf sogenannte „Risikoschwangerschaften“ eingegrenzt.

Aufgrund der unklaren Indikation prognostiziert daher der Berufsverband der Frauenärzte eine Inanspruchnahme des Tests von 90 % aller Schwangeren. Die Ärzt:innen werden im Rahmen ihrer ärztlichen Beratung die Schwangeren über diese Kassenleistung informieren und dann werden die meisten Schwangeren den Test auch machen. Die Kassenfinanzierung wird wie eine Empfehlung für diesen Test wirken.

De facto bedeutet dies: Die Kassen finanzieren künftig eine flächendeckende Reihen-untersuchung (Screening) bei Schwangeren und zwar in erster Linie auf die Trisomie 21.

Und: Dies ergibt – grob geschätzt – mehrere hundert falsch-positive Testergebnisse pro Jahr, allein bei der Trisomie 21.