Tanja unterstützt #NoNIPT
Tanja, Privatperson aus München.
Bündnis gegen die Kassenfinanzierung des Bluttests auf Trisomien*
Heute ist ein ganz besonderer Tag für die Kampagne „100 Stimmen für #NoNIPT“. #NoNIPT – Bündnis gegen die Kassenfinanzierung des Bluttests auf Trisomien – hat seit dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai im Rahmen mehr erfahren
Die Frage der Kassenfinanzierung von vorgeburtlichen Bluttests auf Trisomien, darunter das Down Syndrom, muss von den politischen Verantwortungsträger*innen beantwortet werden. Aber auch jede*r einzelne*r von uns muss sich die Fragen stellen, wie stehen wir zum Leben mit Down Syndrom und mehr erfahren
Der Bluttest auf Trisomie ermöglicht keine Heilung oder Gesundheitsverbesserung. Sein einziger Zweck ist das Verhindern von behindertem Leben. Dass die Gesellschaft diesem Zweck überhaupt einen Sinn abringen kann, liegt daran, dass behindertem Leben in Deutschland weiterhin weniger Wert beigemessen wird. mehr erfahren
Menschen mit Down-Syndrom gehören zur menschlichen Vielfalt! Selektive Tests sind kein Fortschritt, sondern fördern Diskriminierung. Lasst uns solidarisch und uns gegenseitig unterstützend miteinander leben. Prof. Dr. Marianne Hirschberg ist Hochschullehrerin, Wissenschaftlerin, Menschenrechtsexpertin und im Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik aktiv. mehr erfahren
Die indikationslose Kassenfinanzierung des NIPT impliziert die medizinische Notwendigkeit dieser pränataldiagnostischen Untersuchung. Einen medizinischen Nutzen im Sinne von Früherkennung und einer möglichen Behandlung hat der Test jedoch nicht. Vielmehr kommen werdende Eltern unter Druck eine Entscheidung für oder gegen ihr mehr erfahren
Eine Kassenfinanzierung des NIPT sendet die Botschaft, dass die Suche nach Trisomien medizinisch sinnvoll ist. Da der Test aber keinen therapeutischen Nutzen hat, führt die breite Durchführung des Screenings zu einer Selektion. Dass die Solidargemeinschaft diese Selektion finanzieren soll, halte mehr erfahren
Der Einsatz selektiver Pränataldiagnostik ist der zum Scheitern verurteilte Versuch, das gesellschaftliche Problem ableistischer Diskriminierung durch Technologie zu lösen – tatsächlich beruht er auf diesem und reproduziert es. Der NIPT setzt damit die historische Kontinuität der Pathologisierung und Tabuisierung von mehr erfahren
Mit NIPT als Kassenleistung bedienen wir als Gesellschaft die Ängste schwangerer Frauen, die das vorgeburtliche Suchen (und Vernichten) als Normalität geschaffen hat. Das nennt sich dann Vorsorge. Danke. Nein. Margaretha Kurmann hat das Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik mitgegründet. Link-Tipp mehr erfahren