Christina Kurz unterstützt #NoNIPT
Christina Kurz, Hebamme aus Darmstadt.
Bündnis gegen die Kassenfinanzierung des Bluttests auf Trisomien*
Andrea Ramsell, Hebamme aus Hamburg: Ich glaube, dass Pränataldiagnostik und Schwangerenvorsorge als deutlich abgegrenztes Angebot für Frauen erkennbar sein muss. Dass sehe ich mit bis jetzt zur Verfügung stehenden Infomaterial nicht gegeben. Der Risikobegriff wird immer weiter auf Schwangerschaft angewendet mehr erfahren
Claudia Sutter, Hebamme aus Idstein: Bei meiner Arbeit sehe ich viele Eltern, die den Eindruck gewonnen haben, sie hätten nur eine Option bei der PND, nämlich möglichst alle angebotenen Untersuchungen wahrzunehmen. Oft haben sie wenige oder gar keine Hintergrundinformationen erhalten. mehr erfahren
Karin Schüler, Privatperson aus Bonn: Weil ich die Hoffnung nicht aufgebe, dass Engagement Einfluss auf die Politik und die Institutionen haben wird. Gemeinsam sind wir stark!!!
Andrea Sturm (1. Vorsitzende) für den Hebammen Verband Hamburg e.V.: Als Hebammenverband fordern wir die Ausweitung von Beratungs- und Aufklärungsangebotenin der Schwangerschaft ein. Ebenso unterstützen wir die evidenzbasierte Anwendung vonTherapien, die die Stärkung der physiologischen Perspektive auf Schwangerschaft und Geburtund mehr erfahren
Doris Tormann, Frauenärztin und Psychotherapeutin aus Bielefeld: Jedes Menschenleben ist lebenswert. Eine Kassenzulassung von NIPT erhöht den Druck auf Frauen, diese auch wahrzunehmen. Frauen, die Kinder mit Trisomie 21 geboren haben, hören schon heute: „Hätte das nicht verhindert werden können?“
Volker van der Locht, Verantw. Redakteur des Newsletter Behindertenpolitik aus Essen: Ich bin gegen jegliche Art der Selektion von Menschen mit Behinderungen. Das schließt die vorgeburtliche Diagnose von Behinderungen am Ungeborenen mittels Bluttests oder anderer Verfahren ein. Der Newsletter Behindertenpolitik mehr erfahren